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Seit Sonntag ist´s teuer

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Neuer Bußgeldkatalog tritt in Kraft

Ab 1. Februar (Tattag) tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Mit ihm will Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee vor allem rücksichtslose Autofahrer, die vorsätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährden, an ihrer empfindlichsten Stelle treffen: dem Geldbeutel. Demnach werden beispielsweise die Strafen für überhöhte Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften von 375 Euro auf 600 Euro angehoben, innerorts auf 680 Euro (bisher 425 Euro).

Fahrten unter Alkoholeinfluss können sogar doppelt so teuer werden als bisher: Künftig kostet die Promillefahrt beim ersten Verstoß 500 Euro (bisher 250 Euro), beim zweiten Mal 1.000 Euro (bisher 500 Euro), und beim dritten Vergehen wird es mit 1.500 Euro (bisher 750 Euro) richtig teuer. Für Fahranfänger, die gegen das Promille-Gebot verstoßen, gibt es einen empfindlichen Bußgeld-Warnschuss von 250 Euro (bisher 125 Euro).

Wer den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden nicht einhält, muss je nach Geschwindigkeit und Abstand mit einem Bußgeld von 75 Euro bis 400 Euro rechnen. Die Höchstsätze lagen bisher bei 40 bis 250 Euro. Rotlichtsünder haben nunmehr mit 90 Euro Strafe statt bisher 50 Euro zu rechnen. Gefährliche Überholmanöver fordern bis zu 250 Euro und verdoppeln sich somit. Das Benutzen des Seitenstreifens, etwa um die nächste Abfahrt zu erreichen, wird mit 75 Euro berechnet. Wer am grünen Pfeil nicht anhält, riskiert 70 bis 150 Euro Geldbuße. Tief in die Tasche greift, wer eine geschlossene Bahnschranke umfährt: ab Februar sind es 700 Euro.

© 2009 Fuhrpark.de - Ab Sonntag wird´s teuer, Fuhrparkmanagement

02.02.2009, 05:38 von Redaktion | 187 Aufrufe